Presse

2006-12

Kammermusikkonzert, 16. Oktober 2012

Valencia – Egal, ob Jota, Walzer oder Tango, die Rhythmen „packten“ einen und so wippte man eben mit im Takt. Frau Gregorian, aus Armenien stammend, mit russischer Violinausbildung, absolvierter Meisterklasse in Deutschland, mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, Solistin und Konzertmeisterin in verschiedenen renommierten Orchester ein wahrer Glücksfall für uns, dass sie in der Deutschen Schule spielte!

Frau Gregorian glänzte durch ihr virtuoses Violinspiel, einer Demonstration dessen, was auf dem Instrument kaum möglich scheint. Sie meisterte Höchstschwierigkeiten mit einer Leichtigkeit, die den Eindruck verlieh als wäre es gar nicht schwer, Violine zu spielen.

Unter diesen Voraussetzungen nahmen beide Künstlerinnen das Publikum mit auf eine kleine Weltreise in verschiedene Länder und zeigten einen farbigen Strauß an Melodien, Rhythmen und Stilen. Da durfte als Zugabe, die vom begeisterten Publikum gefordert
wurde, der „Säbeltanz“ aus dem Ballett „Gajaneh“ des armenischen Komponisten Aram Chatschaturjan nicht fehlen.
Das Publikum war sich einig: Gut, dass wir zu diesem Konzert gekommen sind!

Wolfgang Ismaier

Collegio Aleman, Valencia, 16.10.2012

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2004-05

Viel Leidenschaft
Musikalische Kostbarkeiten - Vorzügliches Zusammenspiel

DINKELSBÜHL – Nur ganz wenige Violinisten schaffen es, sich selbst und ihr manuelles Können dem Werk und den Absichten des Komponisten völlig unterzuordnen. Eine dieser wenigen ist die international mehrfach ausgezeichnete Susanna Gregorian. Ihr Name ist dem Dinkelsbüler Publikum aus früheren Konzerten bestens bekannt. Am Sonntagabend präsentierte sie ausgesuchte kammermusikalische Leckerbissen zusammen mit Joachim Krist (Viola) und Taras Zanchak (Violoncello) im Konzertsaal des Spitalhofs.

Fränkische Landeszeitung, Ansbach, 19.11.04

Über Gedenken, über Talent

Susanna Gregorian ist eine Musikerin, welche die Klangkultur in der Musik beherrscht. Sie vermeidet dadurch jegliche Geziertheit und Übertreibung sowie die Eintönigkeit in Ihrem Spiel und tritt auch mit einfachen expressiven Mitteln musikalisch vielfältig auf.
Die sämtlichen “Geheimnisse” des Violinespielens werden einem Musiker in der Kindheit übermittelt. Die hervorragende Ausbildung machte Susanna Gregorian zu einer Profiviolinistin, lernte einen behutsamen Umgang mit der Spieltechnik. Sie hat einen geschliffenen Stil, eine freie „Streichhand“, die Fähigkeit sozusagen ohne Druck zu spielen – all das formte ihr künstlerisches Maß und im gewissen Grad ihr Schicksal als Künstlerin.

Moskau, Nojew Kovtscheg, März 2004

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2000-03

Volltreffer für Zwetschkes Qualitätsgespür

Die Geigerin, famos und durchaus mitgestaltend begleitet vom Pianisten Oleg Polianski, ist ein Temperamentsbündel. Sie tritt mit Verve auf, ohne den abgerundeten Seelenton zu vernachlässigen. Susanna Gregorian, die aus Armenien stammt, in Moskau, Prag und Köln ausgebildet wurde, acht Jahre lang als Konzertmeisterin bei der „Philharmonie der Nationen“ das Profil dieses internationalen Ensembles prägte, tritt mit dem Selbstbewusstsein einer Künstlerin auf, die komplettes Rüstzeug.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Marl (lokal), 06.02.02


Ein Violinabend der absoluten Superlative
Susanna Grigorian und Oleg Poliansky überzeugen mit hinreißendem Programm im Carl-Orff-Saal.

Töging. Welch faszinierender Violinabend mit zwei gleichermaßen exzellenten Spitzenvertretern der europäischen Solistengarde, welch hochkarätiges Programm im zweiten Abonnementkonzert der Töginger Kammerkonzertreihe: Die Geigerin Susanna Grigorian und ihr kongenialer Partner am Flügel Oleg Poliansky, beide vielfach preisgekrönt, überzeugten nicht allein durch ihre fulminante instrumentale Souveränität und phänomenale partnerliche Gleichwertigkeit, sondern vor allem durch eine musikalische Intensität ohnegleichen, Klangphantasie und höchst beglückende Werkinterpretationen. Alles klang „etwas anders“ – im positiven Sinn! – als schon vielfach gehört.

Passauer Neue Presse, 13.03.01

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1996-99

"Philharmonie der Nationen" in Moskau

Ein Solokonzert spielte Susanna Gregorian, Absolventin des Moskauer Konservatoriums und heute Konzertmeisterin des Orchesters „Philharmonie der Nationen“. Unter anderen positiven Eigenschaften ihrer Interpretation sind die insbesondere im langsam gespielten Abschnitt schöne Kammerklänge, Tonführung der Solistin, virtuose und elegante Kadenzen sowie gelungene Zyklusdramaturgie hervorzuheben. Den Höhepunkt bildete ein von den finalen Rondos, in dem der im 18. Jahrhundert so beliebte „türkische Stil“ imitiert wird.

Kultura, Moskau, April 1999

1000 Bravos

Die Sonderkonzerte der Philharmonie mit M. Rostropowitsch waren ein voller Erfolg. Das Zusammenspiel von Cello und 1. Violine, zwei „alte Bekannte“, Rostropowitsch und Susanna Gregorian, die schon 1991 gemeinsam auf Deutschlandtournee waren, brachten dem Publikum musikalischen Hochgenuß dar.

Rondo-Magazin "Philharmonie der Nationen", 1996

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1993-95

Das Orchester der Nationen

Mehr als 700 Besucher waren zu diesem seltenen Musikereignis in den Dom gekommen. Als Hauptwerk des Abends erklang das anspruchsvolle Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35 von Peter Tschaikowski. Als überragende Solistin präsentierte sich Susanna Gregorian (27) aus Jerewan, Konzertmeisterin in der Philharmonie der Nationen dem Publikum.
Es war einfach faszinierend, wie diese bescheidene, liebenswert wirkende junge Frau das einst wegen seiner technischen Schwierigkeiten als unaufführbar geltendes Werk meisterte. Schwärmerische lyrische Passagen, mitreißender Schwund und überschäumende Lebensfreude erklangen in ihrem Spiel, hinreißend der Schluss, der mit langem Beifall bedacht wurde.

Altmarkzeitung, 18.08.1995

Festival "Die Welt und wir"


Sehr interessant war die Begegnung am 8. Juni mit hervorragenden Künstlern - mit Leon Gregorian, einem Dirigenten aus den USA, und mit Susanna Gregorian, einer Violinistin und Aspirantin des Moskauer Konservatoriums (Violinklasse von M. Glesarowa). Das Nationale Sinfonieorchester unter der Leitung von Leon Gregorian und der Teilnahme von Susanna Gregorian, die das Konzert für Violine mit Orchester von Jan Sibelius spielte, erfüllte seine Zuhörer mit der Freude durch diese Begegnung mit der wahren Kunst. Vor Eriwaner trat Susanna nicht zum ersten Mal auf. Im gleichen Konzertsaal spielte sie vor kurzem das 2. Konzert von Prokofjew. Auch diesmal ist es ihr gelungen, die Aufmerksamkeit der Zuhörer vollständig auf sich zu lenken. In einem riesigen Saal scheint sie völlig allein mit ihrer Violine und mit Musik zu bleiben. Sie spielt Sibelius so, als ob diese Musik ganz und gar für sie bestimmt wäre - ihre eigene, intime Musik… Wie die wahre Poesie kann man eine derartige Interpretation nicht vergleichen. Man hört sie sich jedes Mal wie das erste Mal an, denkt nur an die Musik, bewundert sie.

Golos Armenii, 10. Juni 1993

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